Der feine Unterschied: Manschettenknöpfe

Ein ganz normaler Knopf würde genügen! Wenn sich Männer stattdessen dafür entscheiden, die Ärmel ihrer Hemden mit einem edlen Manschettenknopf zu schließen, ist das ein Statement. Für Eleganz und Stil, für Selbstbestimmung und die individuelle Freiheit, ein kleines Ritual beim täglichen Ankleiden der gewöhnlichen Methode vorzuziehen. Sie entscheiden sich dabei bewusst für das Tragen eines Accessoires, das wie kaum ein anderes für maskulinen Schmuck steht. Manschettenknöpfe aus Gold, mit persönlicher Gravur oder leuchtendem Emaille verziert, gehören – ähnlich wie ein Siegelring – zu den Klassikern für den Herren. Eleganz trifft auf Mode, Kultur auf Luxus.

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Lieblingsschmuck von Karl Lagerfeld

George Clooney trägt sie, Robbie Williams ebenso, und natürlich gehörten sie für den 2019 verstorbenen Modezar Karl Lagerfeld zu den essentiellen Dingen des täglichen Gebrauchs. Er besaß eine ganze Sammlung an Manschettenknöpfen, hatte seine Favoriten darunter, wechselte aber dennoch fast täglich, manchmal sogar zweimal am Tag das Modell. Was natürlich einher ging mit seiner großen Leidenschaft für weiße Hemden, die er – wie er im Vorwort zum Buch „Cuff Links“ von Bertrand Pizzin verriet – am liebsten selbst erfunden hätte.

Manschettenknöpfe wären eines der wenigen Schmuckstücke, die Frauen den Männern übrig gelassen hätten, so meinte der legendäre Couturier, außerdem besäßen sie immer noch den Charakter eines „nützlichen“ Accessoires für den Herren.

Mehr Lebensgefühl wagen

Viel wichtiger als der Nutzen ist jedoch die Ausdruckskraft der Manschettenknöpfe, die – neben der Uhr – als klassisches Schmuckstück für den Herrn nichts an Stellenwert verloren haben. Im Gegenteil. Sie machen neugierig auf den Menschen, der sie trägt. Der sich damit zum gutem Stil bekennt und zu einem Lebensgefühl, das jenseits von Mode und Luxus von einer gewissen Kultur zeugt. Ob Dandy, Gentleman oder Bonvivant: Männer mit Manschettenknopf – in Gelbgold, Rotgold, Weißgold – nehmen sich die Freiheit, für ihr Styling etwas mehr Zeit zu brauchen.

Sie sind sich das wert. Es ist kein Luxus, der vor allem andere beeindrucken soll, sondern eher eine persönliche Sache, Teil einer bestimmten Lebensart. Man tut mit dem Tragen von edlen Manschettenknöpfen mehr als das Notwendige, betreibt einen Aufwand, der vielen überflüssig erscheinen mag und befreit sich damit von den Vorstellungen anderer. Herrlich unvernünftig einerseits, aber auch maskulin und überaus charaktervoll.

So trägt man Manschettenknöpfe

Die wichtigste Regel: Manschettenknöpfe sollten ausschließlich an Hemden mit doppelter Umschlagmanschette getragen werden. Richtig, diese gibt es nicht an jeder Ecke zu kaufen, deshalb beginnt schon hier der etwas andere Weg zum kultivierten Styling. Zum Smoking sind sie ein absolutes Muss: Hemden mit Doppelmanschetten markieren den Standard für besondere Gelegenheiten, für Galaabende, Hochzeiten, Premieren. Je hochwertiger das Outfit, je offizieller der Anlass, desto hochwertiger dürfen auch die Manschettenknöpfe sein. Zum Smoking passen Manschettenknöpfe aus Gold oder Platin, im Alltag darf es auch Silber oder Edelstahl sein, je nach Outfit. Perfektionisten stimmen die Metallfarben aufeinander ab. Also zur Uhr in weißem Metall wie zum Beispiel Edelstahl oder Weißgold ebensolche Manschettenknöpfe wählen.

Sind Ehering und/oder Uhr aus Gelb- oder Rotgold, möglichst auch Manschettenknöpfe in dieser Nuance tragen. Edle Manschettenknöpfe passen zu jeder Art von klassischer Herrenmode und können je nach Kleidungsstil in Design und Dekor etwas sportlicher oder eleganter sein. Unkonventionelle Gentlemen finden freche und humorvolle Designs – wie zum Beispiel die tierischen Schmuckstücke aus der Kollektion Fauna von Victor Mayer. Manschettenknöpfe unterm Pulli? Warum nicht. Der moderne Dandy liebt’s auch mal lässiger. Nicht zu vergessen: Auch Damen tragen Manschettenknöpfe, natürlich zu Blusen und Hemdblusenkleidern mit Doppelmanschette! Eine tolle Styling-Idee, mit der übrigens schon Marlene Dietrich eine Menge Aufsehen erregte.

Die ultimative Geschenkidee

Was früher als konventionell galt, ist heute trendy: Manschettenknöpfe bezeugen die Wertschätzung für den Beschenkten, vor allem, wenn sie individuell auf dessen Vorlieben und Stil abgestimmt sind. Für „Einsteiger“ am besten ein Hemd mit Doppelmanschette mitschenken, dann kann gleich anprobiert werden. Eine liebevolle Gabe vom Vater für den Sohn oder auch umgekehrt, von der Ehefrau oder Partnerin für den Mann ihres Lebens, ein Geschenk zum Geburtstag, zum Examen und natürlich zur Hochzeit.

Denn Manschettenknöpfe aus Gold als Morgengabe für den Bräutigam haben nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft. Soll das Geschenk individuellen Charakter haben, werden die Manschettenköpfe personalisiert. Victor Mayer graviert Botschaften oder Initialen auf der Rückseite oder an der Mechanik, die am schönsten wirken, wenn die Gravur von Hand ausgeführt wird.

Welcher Knopf passt zu mir?

Klassisch oder modern, luxuriös oder alltagstauglich, konservativ oder mit Augenzwinkern: die Auswahl überrascht. Bei Victor Mayer finden Kenner Qualität in vielen Preislagen, schlichte Designs ebenso wie opulente Dekors, vor allem aber: Handwerkskunst vom Feinsten. Hier werden seit mehr als 120 Jahren Techniken gepflegt und kultiviert, die anderswo längst in Vergessenheit geraten sind. Zum Beispiel die Guillochierung. So mancher Uhren-Liebhaber schätzt die fantastischen Effekte von der kunstvollen Bearbeitung der Zifferblätter hochwertiger Zeitmesser. Bei Victor Mayer werden in der traditionellen Technik des Guillochierens geschwungene Linien in höchster Präzision und auf Zehntelmillimeter Abstand in den Metallgrund des Schmuckstücks graviert – von Hand! Für diese komplizierten Arbeiten stehen den Guillocheuren zum Teil 100 Jahre alte mechanische Maschinen zur Verfügung, deren Bedienung höchste Aufmerksamkeit erfordert.

Fehler werden nicht akzeptiert. Genauso wenig wie beim Emaillieren, einer weiteren Kernkompetenz von Victor Mayer. Die Kunst des echten Feuer-Emaillierens wird in der Pforzheimer Manufaktur in bester Tradition praktiziert – einzigartig in ganz Europa. Das Auftragen und Brennen mineralischer Substanzen, Schicht für Schicht für Schicht, bringt brillante, strahlende Farben hervor, die jedes Schmuckstück adeln. Beim so genannten Französischen Emaille, das auch bei den Manschettenknöpfen zur Anwendung kommt, werden echtes Feueremaille und feinste Guillochierungen kombiniert, wodurch unnachahmliche Brillanz und Tiefe entstehen. Brenndauer und Temperaturen um die 800 Grad Celsius müssen dabei perfekt abgestimmt werden.

Tradition und Zukunft

Die Manschettenknöpfe von Victor Mayer werden komplett im Haus gefertigt, die Einzelteile wie Steg, Bügel und die Federn der Mechanik aus massiven Goldblech geformt. Sie sind durch die praktische Klapp-Vorrichtung leicht zu handhaben. Ob schlichtes Design wie bei den Modellen der Linie „Hallmark“, Farbexplosionen wie bei „Globetrotter“ oder kunstvolle Miniatur-Skulpturen aus der Tierwelt wie bei „Fauna“: Jede Linie trägt die DNA des Unternehmens in sich.

Vor allem die Serie „Art Deco“ mit leuchtenden Brillanten, die die Zeit der Dandys der 1920 Jahre im Stil von “Der große Gatsby“ (von F. Scott Fitzgerald) wieder aufleben läßt. Die gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit der Materialien, Stärke der Farben und Sinnlichkeit des Designs weisen aus der Vergangenheit in die Zukunft.

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